Yoga

Yoga leitet sich von der indogermanischen Sprachwurzel yuj her. „Yuj bedeutet anschirren und zusammenführen von zwei oder mehreren Pferden vor einem (Streit-) Wagen, aber auch zusammenbinden, anjochen oder ins Joch spannen.“ Körper, Atem und Geist werden im Yoga angeschirrt und zusammengebunden, so dass sie ein gemeinsames Gespann bilden.

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Yoga ist in Indien seit etwa 3500 Jahren bekannt. Zu dieser Zeit wird in den heiligen Schriften die Existenz von weisen Männern bezeugt, die meditieren und Atemübungen machen, mit dem Ziel die fünf Sinne, das Denken und den Geist zu beruhigen und so die Erleuchtung zu finden. Seit Yoga anfangs des 20. Jahrhunderts im Westen angekommen ist, ist auch der körperliche Aspekt sehr wichtig geworden.

Heute wird unter Hatha Yoga eine umfassende Praxis von Körperhaltungen, Atemübungen, Entspannungstechniken und Meditation verstanden.

Körperhaltungen:
Körperhaltungen wirken auf den ganzen Körper. Sie steigern die Beweglichkeit von Gelenken und Muskeln, Sehnen und Bändern. Die Wirbelsäule wird gesund erhalten, die inneren Organe massiert und ihre Funktion optimiert.

Atemübungen:
Durch die Achtsamkeit auf deinen Atem lernst du deinen natürlichen Atem zu beobachten und ihn durch Atemübungen zu lenken und zu regulieren. Der Körper wird belebt und der Geist beruhigt.

Entspannung: 
Tiefe Entspannung geschieht auf den drei Ebenen – Körper, Geist und Seele – und ist der natürlichste Weg zur Ruhe zu kommen und sich wieder mit Energie aufzuladen.

Meditation:
Positives Denken und Meditation sind die Schlüssel zu innerem Frieden. Regelmässige Meditation fördert das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden, steigert die Konzentrationsfähigkeit und schenkt Klarheit.

In unserem Alltag sind der Körper, der Atem und der Geist oft mehr oder weniger unverbunden. So wird der Körper krank, der Geist unruhig und zerstreut, was wiederum den Atem irritiert. Yoga als ganzheitlicher Übungsweg spricht mit seinen vielfältigen Methoden Körper, Atem und Geist an und harmonisiert diese.